Sonntag, 12. Februar 2017

HEIMKINO: DAS SCHWEIGEN DER HAMMEL

Es war mir mal wieder zum Lachen zumute, aber anstatt was lustiges zu schauen bin ich irgendwie bei diesem Film gelandet.

DAS SCHWEIGEN DER HAMMEL

Poster

FBI Agent Jo Dee Foster (Bily Zane) arbeitet an der Aufklärung einer Reihe grauenhafter Morde, wozu er Hilfe bei dem verurteilten Serienkiller Dr. Animal Pizza (Dom DeLuise) in Anspruch nimmt. Diese Hinweise führen zum Motelbesitzer Antonio Motel, in dessen Motel immer wieder Menschen verschwinden.

Achtung!!! Es könnte zu Spoilern kommen!!!

Was habe ich mir nur dabei gedacht mir nach gut und gerne 20 Jahren wieder DAS SCHWEIGEN DER HAMMEL anzuschauen? Selbst damals fand ich diese "Parodie" auf PSYCHO und DAS SCHWEIGEN der Lämmer nicht besonders komisch.
Die Handlung verwebt die Handlungen der beiden Filme miteinander und versucht sie im Stile der Zucker- Abrahams- Zucker Filme ( u. a. DIE NACKTE KANONE, TOP SECRET) aufzulockern und den geneigten Zuschauer zu heftigsten Lachkrämpfen zu bewegen. Doch was das amerikanische Trio locker schaffte gelingt Regisseur (und Darsteller des Antonio Motel) Ezio Greggio nicht mal ansatzweise. Zu flach und dämlich sind die Witze, die über allerhöchstens mal zu einem Schmunzeln animieren, zu mehr aber auch nicht.
Von Minute zu Minute fragt man sich, warum man diesen Film nicht einfach ausschaltet um seine geistige Gesundheit zu schützen (warum habe ich ihn mir überhaupt zu Ende angeschaut?).
Um so trauriger ist es zu sehen, wer da so alles mitspielt. Billy Zane (TITANIC, IM TAL DER WÖLFE), war zwar nie ein Meisterdarsteller und wird es nie in die A- Liga schaffen, dennoch ist er ja eigentlich ziemlich symphatisch azusehen. Ansonsten sehen wir noch Larry Storch, Mel Brooks (SPACEBALLS), John Carpenter (THE THING, ESCAPE FROM NEW YORK), Bubba Smith (POLICE ACADEMY) und John Astin (THE ADDAMS FAMILY) in Cameo- und kleinen Nebenrollen.
Wenn man das Bedürfnis hat knappe 80 Minuten seines Lebens zu verschwenden ist bei diesem Film absolut richtig.

Fazit:
Eine Qual von einem Film

1/10


Freitag, 10. Februar 2017

MUSIK: PULP - THIS IS HARDCORE

Titelsong des gleichnamigen Albums (ist ja logisch). Fand PULP schon immer sehr geil, auch damals schon in den 90ern, als der Krieg im Brit- Pop herrschte und man sich fragte ob BLUR oder OASIS als Sieger hervorgehen würden (wen es interessiert, von den Singleverkäufen siegten BLUR, bei den Alben siegte aber OASIS). PULP waren wohl immer zu andersartig um hier richtig wahrgenommen zu werden.