Dienstag, 23. Mai 2017

R.I.P.: ROGER MOORE

Zwatr nicht mein Lieblings- Bond, aber dennoch ein großer Teil meiner Jugend. Und DIE 2 sind unvergessen.


Freitag, 19. Mai 2017

MUSIK: NIFELHEIM - POSSESSED BY EVIL (LIVE)

Die stehen auch gaaaaaaanz weit oben auf meiner Wunschliste der Bands die unbedingt live gesehen werden müssen. Mein Nachbar war vor ein paar Jahren auf nem Konzi von denen und meinte es wäre einfach nur geil gewesen.


Mittwoch, 17. Mai 2017

LICHTSPIELHAUS: GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2

So, gestern ging es mal ins Kino. Aufgrund diverser Umstände ging es diesmal in die Nachmittagsvorstellung meines Stammkinos. Das hatte 3 Vorteile: 1. Natürlich der Preis, der mit 5,50€ äußerst schmackhaft ist. 2. Der Saal war cool, denn es war der kleinste Saal des Kinos unterm Dach mit etwas weniger als 30 Sitzplätzen und 3. war ich allein im Kino und hatte den ganzen Saal für mich und musste keinerlei Rücksicht auf nichts und niemanden nehmen. Angenehm.

GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2

Poster

Die Guardians (u.a. Chris Pratt) sollen für das Volk der Sovereigns den Angriff eines außerirdischen Wesens abwehren, das die Batterien des Planeten aussaugen will. Der Angriff wird erfolgreich abgewehrt und sie erhalten ihre Belohnung. Doch bald werden sie von den Sovereign verfolgt,. da Rocket einige der Batterien mitgehen ließ. Auf ihrer Flucht entkommen sie den Sovereign nur knapp mit Hilfe von Star Lords Vater Ego (Kurt Russel). Dieser möchte seinem Sohn nun ein echter Vater sein und nimmt ihn, Gomora und Drax mit auf seinen Heimatplaneten, während Rocket, Groot und Nebula  zurückbleiben um das Schiff zu reparieren. So weit so gut, hätten die Sovereign nicht Yondu (Michael Rooker) auf sie angesetzt und anscheinend hat Ego auch etwas zu verbergen.

Achtung!!! Es könnte zu Spoilern kommen!!!

GUARDIANS OF THE GALAXY war 2014 ein ziemlicher Erfolg, womit man nicht unbesicngt hätte rechnen können, denn schließlich war die Ausgangslage, selbst für Comicverfilmungsverhältnisse, war für eine Verfilmung denkbar ungeeignet. Ein Mann von der Erde mit einer Kampfamazone, einem Krieger, einem genetisch modifiziertem Waschbär und einem Baumwesen klingen nicht gerade nach einem Publikumsmagneten. Aber Regisseur James Gunn (SLITHER, SUPER), der sich seine Sporen als Autor für Troma verdient hat (u. a. TROMEO & JULIA), inszenierte einen äußerst sehenswerten Streifen der gekonnt Action, Effekte und Humor verband. Die Latte war also äußerst hoch gelegt und dementsprechend schwer zu erreichen.
Aber GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 steht seinem Vorgänger in nichts nach. Der Film bietet über seine 121 Minuten Laufzeit (ich erwähne das jetzt mal, denn die meisten Kinos verlangen ab 120 Minuten Laufzeit einen Überlängenaufschlag) gelungene Unterhaltung. Die Geschichte ist locker und flott inszeniertund weist keinerlei Längen auf. Das ganze wird mit viel Action und noch mehr Humor angereichert. Besonders der Humor wurde im Vergleich zum Vorgänger (der schon eine Menge Humor hatte) extrem hochgeschraubt. Kaum eine Szene in der man nicht zum Lachen animiert wird. Dabei ist auffällig, dass es kaum Rohrkrepierer gibt und eigentlich jeder Gag sitzt. So was ist selten und sieht man nur bei ganz wenigen Filmen (THE BIG LEBOWSKI oder DIE NACKTE KANONE sind 2 Beispiele bei denen wirklich jeder Gag sitzt und deswegen als Maßstab anzusehen sind). Wenn man sich also mal gut amüsieren will und viel lachen möchte, sollte man sich auf jesen Fall mal GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 anschauen.
Bei 200 Millionen $ Budget kann man über die Effekte nicht motzen. Alles sieht sehr gut aus und schön animiert. Übers 3D kann ich nichts sagen, da ich mir eine Vorstellung ohne diese Abzocke ausgesucht habe.
Auch gelungen ist der Soundtrack, der aus einer schönen Sammlung älterer Songs besteht und Songs von u. a.  ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA, GEORGE HARRISON und CAT STEVENS bietet. Und als Schmankerl gibt es eigene Komposition am Ende die mit dem einzigartigen DAVID HASSELHOFF aufwartet.
Chris Pratt (WANTED) gibt wieder den Star- Lord. Wie immer gut gelaunt und spaßig. Zoe Saldana (Uhura aus den STAR TREK Reboot, AVATAR) gibt wieder die toughe Amazone. Über Groot und Rocket kann man da nicht viel sagen, denn die sind komplett animiert. Einer meiner Favoriten ist aber Dave Bautista, der hier Drax the Destroyer spielt. Ich mag diesen Charakter, der einfach null Ironie versteht und von Bautista einfach sau gut verkörpert wird. Sehenswert ist hier vor allem Michael Rooker (HENRY- PORTRAIT OF A SERIAL KILLER, CLIFFHANGER) als Yondu. Er ist einfach nur fucking cool und es tut echt we wenn er stirbt. Schade, denn ich denke er wäre im nächstes Jahr erscheinenden AVENGERS: INFINITY richtig geil. Kurt Russel (THE HATEFUL 8, THE THING, BIG TROUBLE IN LITTLE CHINA) ist wie immer die coolness in Person und zeigt, dass er auch in seinem Alter noch überzeugen kann. Auch der Rest des Casts gibt sich keine Blöße. Erwähnenswert sind noch der kurze Cameo- Auftrit von David Hasselhoff (SPONGEBOB SCHWAMMKOPF - DER FILM, PIRANHA 3DD, KNIGHT RIDER), denn you can't get enough of the Hoff, und Seann Gunn, seines Zeichens Bruder von Regisseur James Gunn, den meisten aber am ehesten bekannt als Kirk aus den GILMORE GIRLS. Ja ja, ich weiss, Sylvester Stallone (COP LAND, JOHN RAMBO, LOCK UP) ist dabei, aber mehr auch nicht. Man schmunzelt kurz und das wars, besonders auffallen tut er nicht.
GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 bietet Action, viel Humor und gute Effekte, mehr gibt es da nicht zu sagen.

Fazit:
Ein großer Spaß

8/10


Montag, 15. Mai 2017

FUN: FUTURAMA - THE SCARY DOOR COMPILATION

ja, FUTURAMA war cool und ihre TWILIGHT ZONE- Parodie THE SCARY DOOR war einfach geil. 10/10 would watch


MUSIK: :WUMPSCUT: - HOLD

Mal was ruhiges von Aggrotech-/ Industrial Pionier Rudi Ratzinger (nein, er ist nicht Ratze- Papst verwand, aber die Namensgleichheit kotzt die Leute in seinem Heimatdorf [also Rudis] tierisch an)alias :WUMPSCUT:


Sonntag, 14. Mai 2017

TELEVISIONEN: CAPTAIN AMERICA - THE WINTER SOLDIER

Nach langer Zeit gibt es hier mal wieder ein Film- Review.

CAPTAIN AMERICA - THE WINTER SOLDIER

Poster

Steve Rogers (Chris Evans), alias Captain America, befreit gemeinsam mit Black Widow (Scarlett Johansson) und einem Spezialkommando die Geiseln eines Falles von Piraterie  auf einem S.H.I.E.L.D. - Schiff.
Einige Zeit später wird ein Attentat auf Nick Fury (Samuel L. Jackson) verübt. Er kann sich zwar retten, aber kurz darauf wird ein weiteres Attentat auf ihn verübt, welches erfolgreicher ist. Doch vor seinem Ableben übergibt er Rogers einen Stick mit Daten, die auf eine riesige Verschwörung innerhalb von S.H.I.E.L.D.hindeuten. Schon bald stehen Rogers und seine Leute ganz oben auf derTodesliste der Verschwörer, die ihren besten Killer, den mysteriösen Winter Soldier, auf sie ansetzen.

Achtung!!! Es könnte zu Spoilern kommen!!!

 Ich finde es ja ziemlich überaschend, dass von den MCU- Filmen gerade die CAPTAIN AMERICA - Filme (die ersten beiden jedenfalls, CIVIL WAR habe ich noch nicht gesehen) die interessantesten sind. Die IRON MAN- Reihe startete gut, blieb aber bei Teil 2 hinter den Erwartungen zurück und Teil 3 fand ich (bis auf die Performance von Ben Kingsley) eigentlich nicht sonderlich gelungen. Von THOR war ich nie ein großer Fan, aber man konnte die Filme schauen. Und die Zusammenführung der AVENGERS war cool, aber AGE OF ULTRON war auch nicht so mächtig wie ich es mir erhofft hatt. Und auf eine coole HULK- Verfilmung warte ich immer noch (das es keine gibt finde ich schade, denn mit Marc Ruffalo habe sie endlich einen richtig guten Schauspieler für die Rolle des Bruce Banner gefunden). Aber gut, das ist meine persönliche Meinung.
CAPTAIN AMERICA war damals eine positive Überaschung, den man erwartete hier bei uns ja nicht so sehr, dass diese Reihe so erfolgreich sein würde, denn Captain America gilt hier als der Inbegriff des Patriotismus und Patriotismus ist ja ganz böses Huju und führt direkt zu Rassismus und Ausländerklatschen und blah blah blah. Aber der Film war clever gemacht und nahm sich der Geschichte locker an und bot auch eine gute Portion augenzwinkernden Humor.
Der hier vorliegende Teil fährt den Humor zurück und setzt mehr auf Story. Dabei ist die Fragestellung, ob es okay ist, dass man ein paar Millionen zu töten um Milliarden zu retten, die selbe, die auch in WATCHMEN - DIE WÄCHTER von Alan Moore und Dave Gibbons gestellt wird (natürlich nicht auf dem Niveau, der Comic ist einfach unerreichbar). Die Aussage, dass man die Menschen dazu bringen muss, ihre Freiheit freiwillig für Sicherheit aufzugeben, ist heutzutage aktueller denn je. Diese Punkte führen dazu, das CAPTAIN AMERICA - THE WINTER SOLDIER von allen Marvel- Verfilmungen, die ich bis jetzt gesehen habe (mir fehlen noch CIVILWAR, DOKTOR STRANGE und GUARDIANS OF THE GALAXY 2) der anspruchsvollste ist.
Das alles ist eingepackt in eine schwungvolle und actionreiche Inszenierung. Action und Story wechseln sich ab, so das kein Langeweile aufkommt. Action gibt es reichlich, aber sie wird nicht langweilig und die, nicht übermäßig vorhandenen, Gags lockern das Geschehen immer wieder auf.
Chris Evans (SNOWPIERCER) ist einfach ein Glücksgr und verkörpert seinen Charakter glaubhaft und vorlagengetreu. Scarlett Jahansson (GHOST IN THE SHELL) gefällt mir hier besser als in den AVENGERS Filmen. Sie wirkt als Elite- Killerin glaubhafter und kälter. Ich finde das besser, denn gerade  dieser Gefühlskram in AGE OF ULTRON bei ihr ziemlich gestört. Samuel L. Jackson (PULP FICTION, THE HATEFUL 8, KINGSMEN, DEEP BLUE SEA) macht das, was er fast immer tut: cool sein. Er ist einfach auf diese Art festgelegt und er macht es gut. Ich würde ihn gerne mal in einer Rolle sehen, die nicht seinem Standart entspricht, wobei ich nicht sagen kann, ob ich es mögen würde. Mit Robert Redfort (DIE UNBESTECHLICHEN, DER CLOU) hat man sich einen Titanen des Filmgeschäftes mit an Bord geholt. Und was soll man sagen, die Wahl war gut, dann er gefällt als Bösewicht. Cobie Smulders (HOW I MET YOUR MOTHER) hat hier eine größere Rolle als in den anderen MCU Filmen. Wie immer sieht sie sehr hübsch aus, fällt ansonsten aber weder positiv noch negativ auf. Ansonsten kann man auch über den Reat des Ensembles nichts besonders negatives sagen. Jader macht seinen Job gut, wobei es mir mal gefallen würde, wenn Anthonie Mackie, der hier den Falcon gibt, es mal nicht auf die Fresse kriegt (in ANT- MAN ist er ja auch schon ordentlich vermöbelt worden).
Effekttechnisch kann man nicht motzen (das Ding hat 170 Millionen $ gekostet, da kann man vernünftige Effekte erswarten). Über 3D kann ich natürlich nix sagen, denn ich habe den Film ja, wie im Titel erwähnt, ja in der Glotze gesehen (und außerdem ist 3D eh scheisse, das sollte man nicht unterstützen.... muss man aber auch nicht, denn 3D soll ja, mal wieder, gescheitert sein).
CAPTAIN AMERICA - THE WINTER SOLDIER ist gelungenes Superhelden- Entertainment, das sich storytechnisch angenehm von den restlichen Produktionen aus dem Hause Marvel abhebet.

HIER noch die verwendeten Waffen.

Fazit:
Gelungen

8/10